Wettbewerb: “Unser Dorf hat Zukunft”

Der Bundeswettbewerf “Unser Dorf hat Zukunft” definiert folgende Ziele:

(Zitat Anfang):

1. Inhalte und Ziele …

Ziel des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ausgeschriebenen Bundeswettbewerbs “Unser Dorf hat Zukunft”, ist die Verbesserung der Zukunftsperspektiven in den Dörfern und die Steigerung der Lebensqualität in den ländlichen Räumen.
Bei der Bewertung der Dörfer stehen deren eigene, nachhaltige Zukunftsgestaltung unter Berücksichtigung ihrer individuellen Ausgangsbedingungen sowie der Umgang mit kulturellen Traditionen im Vordergrund.
Besondere Anerkennung werden dabei konkrete Aktivitäten einer erfolgreichen Dorfentwicklung im Sinne der nachfolgend beschriebenen Bereiche finden.

Kraft und Erfolg haben Dörfer, deren Bürgerinnen und Bürger sich engagieren.
Der Dorfwettbewerb soll dazu beitragen, das Verständnis der Dorfbevölkerung für ihre eigenen Einflussmöglichkeiten zu stärken und dadurch die bürgerschaftliche Mitwirkung zu intensivieren. So kann der Wettbewerb hervorragende Beispiele dafür aufzeigen, wie es motivierten und engagierten Dorfbewohnern gelingt, sich ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Dabei wird gewürdigt, was die Dorfgemeinschaft ohne staatliche Förderung leistet.

Gemeinschaftliche Perspektiven entwickeln – Innovationspotenziale erschließen.
Die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer und alle in der Gemeinde Verantwortlichen sollen durch den Wettbewerb motiviert werden, die individuellen Ausgangsbedingungen, Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken – ihres Ortes zu erfassen. Daraus können dann Perspektiven für die Zukunft des Dorfes gemeinschaftlich entwickelt und Innovationspotenziale erschlossen werden.

Die vorhandenen Kräfte und Instrumente bündeln.
Wichtiger Erfolgsfaktor für die dörfliche Entwicklung ist, dass alle an einem Strang ziehen. Die Initiierung und Umsetzung von isolierten Einzelprojekten reicht alleine nicht aus. Entscheidend für den Erfolg ist es, mögliche Synergieeffekte aus gemeinsamem Handeln zu nutzen. Große Bedeutung kommt dabei der Qualität der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen kommunalen und staatlichen Institutionen, Vereinen, und sonstigen Gruppierungen im Dorf und der überörtlichen Zusammenarbeit zu.

Zukunftsfähigkeit erhalten bedeutet, intensiv auf die verschiedenen Generationen im Dorf einzugehen.

Auf die Interessen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu setzen, heißt auch, sich mit den Zukunftschancen der Kinder und jungen Menschen – insbesondere auch der jungen Frauen – im ländlichen Raum auseinander zu setzen. Denn sie sind es, die die ländlichen Räume zuerst verlassen und dabei immer auch ein Stück Zukunft mit nehmen.
In einer alternden Gesellschaft sind aber auch die Möglichkeiten auszuloten, ältere Bürgerinnen und Bürger in die Dorfentwicklung einzubeziehen.

Die dörfliche Identität stärken.
Pflege und Entwicklung des sozialen Miteinanders zwischen den Generationen, Volksgruppen, Alt- und Neubügern, eine neue Kommunikationskultur sowie die entsprechende “soziale Infrastruktur” lassen im Dorf Identität, soziale Geborgenheit und Vertrautheit – “Heimat” entstehen. Sie sind wichtiger Teil der “weichen Standortfaktoren”, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Es geht aber beispielsweise auch um Maßnahmen, die Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung fördern, Familien entlasten, oder die die Kooperation zwischen den Generationen mit neuen Ansätzen und Projekten stärken.

Natur und Umwelt – pflegen und erhalten.
Erholungsräume und Naturerlebnismöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zu haben, sind zentrale Vorzüge ländlichen Lebens. Sie zu entwickeln und zu erhalten sowie bedrohte Pflanzen- und Tierarten und ihre Lebensräume zu schützen, erhöht die Lebensqualität im Dorf und kann Ausgangsbasis für wirtschaftliche Aktivitäten sein. Umweltfreundliche Verfahren der Landnutzung und Aktivitäten im Sinne der Agenda 21 können ebenfalls zur nachhaltigen Dorfentwicklung beitragen. ” (Zitat Ende)

Das Original und noch viel mehr zum Thema findet sich unter:

http://www.dorfwettbewerb.bund.de/index.php?id=761

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Datum: Sonntag, 2. März 2008 5:23
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