Wildschweinschwemme … hausgemacht?
Mittwoch, 6. Mai 2009 13:02

Foto:indemini.tierschutznews.ch
Bei der Suche nach einem Foto von einem Wildschwein für die Neugestaltung der Ortstafel stieß ich auf einen interessanten Artikel über die angebliche oder tatsächliche Zunahme der Wildschweinpopulation in allen Teilen Deutschlands und in anderen europäischen Ländern. Darin wird ein Aspekt beleuchtet, der mir bsiher gänzlich unbekannt war. Ich möchte auch den Lesern unserer Homepage Gelegenheit geben, diesen Artikel zu lesen.
Hier ein Auszug:
“Wildschweinschwemme „hausgemacht”: Jagd führt zur Vermehrung der Wildschweine
Mutter Natur hatte eigentlich alles hervorragend geregelt: Erfahrene weibliche Wildschweine, die Leitbachen, sorgen für die Ordnung in der Rotte und für Geburtenkontrolle. Die Hormone der Leitbachen bestimmen die Empfängnisbereitschaft aller Weibchen der Gruppe und verhindern, dass zu junge Tiere befruchtet werden. Männliche Tiere (Keiler) statten den Rotten nur Besuche zur Paarung ab. Fehlen die Leitbachen, weil sie bei der Jagd getötet wurden, löst sich die Ordnung auf: Führungslose Wildschweine brechen in die Felder ein. Und junge Bachen sind schon unter einem Jahr empfängnisbereit und bekommen Frischlinge. “Während früher Wildschweine einmal im Jahr Nachwuchs bekamen, gibt es jetzt drei mal im Jahr Junge”, so der Biologe Kurt Eicher von der Initiative zur Abschaffung der Jagd.”
Den ganzen Artikel findet man hier: Artikel
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